Obedience
“die hohe Schule der Unterordnung”
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Bei diesem Hundesport kommt es insbesondere auf ein gutes Verhältnis zwischen Hund und Mensch an.
Der Hund soll in unterschiedlichen Situationen freudig mit seinem Teamgefährten Mensch zusammen arbeiten und seine Übungen schnell und exakt ausführen. Im Vergleich zum Schutzdienst ist die Ausführung präziser und eleganter. Es geht sehr viel leiser zu, es wird „weicher“ geführt und das Niveau ist, aus Sicht der Unterordnung, um einiges höher. Im Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können, sondern es muss auch noch gut aussehen. Diese Harmonie erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Hundesportarten ist Obedience auch behinderten Menschen und Hunden zugänglich. Es gibt beispielsweise Rollstuhlfahrer, die diesen Hundesport betreiben. Beim Hundeführer wird keine außergewöhnliche Sportlichkeit vorausgesetzt. Auch ältere oder leicht behinderte Hunde können mitmachen, da deren Einschränkung bei der Bewertung berücksichtigt wird. Körperliche Belastungen gibt es bei Obedience für Hund und Halter praktisch nicht. |
Obedience-Prüfungen werden in den Leistungsstufen Beginner-Klasse, Klasse 1, Klasse 2 und Klasse 3 durchgeführt.
Nicht nur der Gehorsam des Hundes, sondern auch seine Sozialverträglichkeit anderen Menschen und Hunden gegenüber spielen eine große Rolle. In der Beginner-Klasse wird sehr auf die Wesensüberprüfung des Hundes wert gelegt und man muss sogenannte Pflichtübungen erfüllen. Erhält das Team bei nur einer der fünf Pflichtübungen keine Bewertung, ist es durchgefallen. Eine weitere große Herausforderung ist die Distanzarbeit, bei der der Hund auch mit einem Abstand zum Hundeführer bereitwillig gehorcht. |

